Eva Balcells präsentiert zwei Cava aus dem renommierten Hause Vilarnau.
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Heute hat Stephie einen Gast bei TVINO. Es ist Eva Balcells. Eva hat den Schülerinnen und Schülern der Deutschen Wein- und Sommelierschule etwas über Cava erzählt, denn sie ist Kellermeisterin bei Vilarnau, einem renommierten Cava-Haus in Sant Sadurdi D'Anoia, der Hauptstadt des Cava, in der Eva auch geboren ist. Eva spricht ein wenig Deutsch, da sie nach ihrem abgeschlossenen Önologie-Studium in Barcelona mit dem Erasmus-Programm einige Zeit an die Weinfachschule nach Geisenheim gekommen ist. Cava ist der Name für den besten Schaumwein in Spanien. Entscheidend ist, dass er nach der Method Traditional ausgebaut wird, bei der eine zweite Gärung in der Flasche stattfindet. Bei Cava ist besonders, dass die Weine im Wesentlichen aus autochthonen Rebsorten wie Macabeu, Xa.rello und Perellada hergestellt werden, wo manchmal noch ein wenig Chardonnay dazu kommt, bei Rosé-Cava sind es die Sorten Treppat, Pinot Noir, Monastrell und Garnacha. Es ist ähnlich wie in der Champagne, wo die Herstellungsart gleich ist und auch nur bestimmte Sorten zum Einsatz kommen dürfen. Stephie hebt hervor, dass es ungewöhnlich ist, dass eine Frau Cava macht und im Keller steht. Zuerst wird der Vilarnau Brut probiert. Hier wird Macabeo, Xa.rello und Prellada verwendet und der Brut wird ein Jahr lang ausgebaut. Brut heißt, dass hier null bis zwölf Gramm Dosage, also Süße pro Liter verwendet werden. Brut Naturell würde heißen null Gramm Dosage und Extra Brut null bis sechs Gramm. Über Brut hinaus gibt es noch weniger trockene Varianten. Es gibt noch Secco, Semi-Secco, Extra-Secco und Dulce. Brut jedoch ist am populärsten. Der Brut ist sehr frisch, hier geht es um Limetten, Zitrus, Frische. Macabeo ist fruchtig, hier kommen 50% vor, Perellada ist eher delikat und auf der floralen Seite und ein kleiner Anteil ist Xa.rello gibt Stoff. Wichtig ist eine gute Balance zwischen leichter Süße und Säure, sehr balanciert und mit einem schönen Grapefruitton hinten raus. Der pinke Cava ist ein Brut Rosé mit 85% Treppat und etwas Pinot Noir. 24 Stunden lag bleibt der Saft auf den Traubenhäuten, so dass der Cava viel Farbe hat. In den südlichen Trauben ist viel Farbe drin, diese Farbe will man im Cava reflektieren. Die Aromen sind eher sekundäre Aromen, Brot, Brioche, sehr dicht, etwas Butter, etwas Rhabarber, etwas Erdbeeren… Er ist sehr trocken und passt gut zum Essen. Er sollte in großen Gläsern getrunken werden, wo der Cava viel Luft bekommen kann. Der weiße Cava ist ein toller Aperitif, der Rosé ein brillanter Essensbegleiter.




















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